Roberto Almagno
Italian, b. 1954
Auf den ersten Blick sind Roberto Almagnos dunkle Skulpturen stille Begleiter. Sie fügen sich in den Raum, der ihnen gegeben wird und entfalten sich: ruhig und entspannt. Der 1954 in Rom lebende Roberto Almagno arbeitet ausschließlich mit dem Medium Holz, das er in und um die italienische Hauptstadt sammelt. „Meine Skulpturen sind irgendwo zwischen der Suche nach Perfektion und dem Bewusstsein der Fragilität zu verorten“ beschreibt Almagno seine Arbeiten, deren Zartgliedrigkeit den Klängen einer klassischen Sinfonie gleichkommt. Sie verfolgen ein ästhetisches Schema, lassen von einem Crescendo auf die nächste Taktänderung schließen. Fast unwirklich stehen die Holzskulpturen in ihren feingliedrigen Biegungen und Kurven vor einem. Die Partikel wirken so als würden sie unabhängig von einander im Raum schwirren und dennoch zusammenhängen.
Die stille Skulptur, mit ihrer melodischen Struktur und der liedartigen Ästhetik, erinnert an ein Musikstück.
Submitted by Galerie Frey


