Winfred Gaul, ‘Sergeant Pepper II’, 1968, Galerie Schlichtenmaier

Ein vorausgegangenes Studium der Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Köln war für Winfred Gaul Grundlage seiner tiefgreifenden intellektuellen Reflexion über das eigene Kunstschaffen und über die Kunst seiner Generation. Sie fand ihren Ausdruck in zahlreichen Publikationen und handschriftlichen Texten.
Wie sehr er von den zeitgenössischen Strömungen, auch in musikalischer Hinsicht, angeregt wurde, zeigt seine 1987 erschienene theoretische Abhandlung „Picasso und die Beatles. Erinnerungen, Aufsätze, Kommentare zur Kunst nach ‚45“. Dieses Buch mag jedem Interessenten von Bedeutung sein, der nach authentischen zeitgenössischen Quellen und Aussagen zur Kunst von Winfred Gaul und zur Kunst der Nachkriegszeit sucht. Als Hommage an die vier britischen Pilzköpfe entstehen im selben Jahr seine pfeilförmig gestalteten Gemälde Sergeant Pepper, die auf das gleichnamige berühmte Album der Beatles getauft wurden.

Signature: verso in Schablonenschrift signiert und datiert: GAUL 67

Lothar Romain, Winfred Gaul. Werkverzeichnis der Gemälde. 1962-1983, Bd.II, Düsseldorf 1993, Nr. 497, Abb. S. 150

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